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Unser Tierheimteam

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Ein Tierschutzverein ist kein normaler Arbeitgeber. Ein Tierheim keine alltägliche Arbeitsstelle. Wer erwartet, jeden Tag pünktlich gehen zu können, mögliche Überstunden ausbezahlt, oder auf die Minute in Freizeit abgegolten zu bekommen, der wird erkennen müssen, dass die Uhren in einem Tierheim anders ticken. Denn die Arbeit dort ist stressig und unglaublich vielfältig. Oftmals auch nervenaufreibend und belastend, wenn einen tierische Einzelschicksale in Gedanken bis nach Hause begleiten. Unvorhergesehene Situationen sind beinahe an der Tagesordnung und erfordern außerordentliche Maßnahmen, die die ohnehin immer knapp bemessene Mitarbeiter-Schar immer wieder aufs Neue fordert und hin und wieder an ihre Grenzen des Leistbaren bringt. Solche Durststrecken können in keinem Unternehmen - und noch weniger in einem Tierheim - vermieden werden. Und sie sind nur zu überwinden, wenn das ganze Team zusammenarbeitet und gemeinsam an einem Strang zieht.
In einem Tierheim muss es selbstverständlich sein, nicht auf die Uhr zu schauen, wenn einem das Unwohlsein eines Hundes auffällt, wenn man entdeckt hat, dass der Wassernapf in einem Kaninchenkäfig umgekippt ist und der neue Kanarienvogel eben in einem winzigen Käfig abgegeben wurde, aus dem er schleunigst befreit werden sollte... wäre da nicht die Uhr... "Das mach ich gleich morgen", ist in einem Tierheim die falsche Haltung und Garant dafür, dass einem die Anforderungen für eine Arbeit mit Lebewesen, die von der eigenen Bereitschaft sich einzusetzen abhängig sind, früher oder später über den Kopf wachsen. Grenzenlose Tierliebe und Berufung, nicht Beruf sollte die Intention sein, wenn man ernsthaft in Erwägung zieht, in einem Tierheim zu arbeiten. Auch wenn sich die Extra-Mühe später nicht auf der Gehaltsabrechnung auszahlt...

Und wir sind froh, dass sie das alle verstanden haben